Fragen zum Schuldenerlass der Griechen

Seit vielen Jahren versuchen verschiedene Institutionen und vor allem die Länder der Eurozone, Griechenland zu helfen, damit es ihnen wieder besser geht.
Allen Bemühungen zum trotz, geht es aber dem Land insgesamt schlechter als je zu vor.

  • Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, vor allem bei den jungen Menschen
  • Die Verschuldung ist nach oben gegangen, obwohl es Milliarden von Hilfsgeldern gegeben hat
  • Die Wirtschaft verschlechtert sich immer mehr, weil auch niemand dort investieren möchte
  • Die Regierungen haben gewechselt, aber auch das hat nichts gebracht, egal wer die Macht hatte



Die jüngsten Ereignisse sind im Grunde nicht viel anders, als vor fünf Jahren und es werden wieder und immer wieder die gleichen Fragen zu Griechenland gestellt. Die Politiker erzählen auch immer die gleichen Parolen, die am Ende aber auch oft unglaubwürdig sind, denn sie werden oft wieder revidiert, wenn Merkel sich mal wieder irgendwo geäußert hat.

Schäuble ist einer der wenigen, der sich gegenteilig zu der Haltung von Merkel äußert, aber viel bringt es auch nicht, denn am Ende wird das auch wenig Gewicht haben, was er zu sagen hat.

Für Griechenland müsste eine dauerhafte, wenigstens eine mittelfristige Lösung gefunden werden. Dieses Flickschustern, wo immer nur von zwölft bis Mittag geschaut wird, bringt ja nichts.


Ein Schuldenerlass, den es ja schon zu großen Teilen vor ein paar Jahren schon mal gegeben hat, ist jetzt wieder im Gespräch. Die Griechen, also die Regierung, scheinen aber, wenn man zwischen den Zeilen liest, eine gesamteuropäische Schuldenlösung zu suchen. Ob das die Lösung sein kann, ganz Europa zu stärken? Man stelle sich mal vor, alle Länder der EU würden sich darauf verständigen, sich gegenseitig alle Schulden zu erlassen. Bankenrettungen wären dann vielleicht wieder die Folge, die aber sicherlich aus den Hilfsprogrammen, die jetzt ja auch für irgendwelche Hilfen in Anspruch genommen werden, getragen werden.

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